New Tec Albicia AG 

 - AST-IR-Wärmewellen Technologie

     - Vermarktung diverser Produkte

           - Müllverwertung

Optimale Energie-Nutzung ohne die Umwelt zu schädigen.

Umweltschutz ist uns ein grosses Anliegen.
Wir haben nur eine Erde.

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 Beschreibung der Müllverwertung  
Die Kerntechnologie „Pyrolyse“ bietet viele Vorteile

 

Der ausgefeilte mehrstufige Prozess transformiert brennbare Reststoffe in saubere Energie

 

 

Wir nutzen zuverlässige

Technologien und Verfahren

Funktionsablauf der Single- bzw. Twin-Anlage

Nach Aufnahme des Restmülls im Müllbunker wird dieser mit einem Überkopflader in die Aufnahme des Sackaufreissers eingebracht. Über verschiedene Förderbänder werden alle Metalle automatisch entfernt. Grössere Reststoffe, die nicht in der Anlage verarbeitet werden sollen, sind manuell zu entfernen. Nach der sorgfältigen Sortierung wird der Restmüll zerkleinert und direkt in die Verschwelungsanlage eingebracht. Im Ofen werden die Reststoffe zwischen 400°C und 500°C verschwelt. Die dabei entstehenden Rauchgase werden in die Turbo-Kammer eingepresst und ihrer weiteren Nutzung zugeführt. Aus dem Ofen kommt nur noch hochwertige und schadstofffreie Asche heraus, die in verschiedenen Bereichen der Bauindustrie ihre Verwendung findet.

Im Brennmaterial enthaltene Metalle -wie z.B. Kupfer oder Aluminium- werden am Ende des Anlage unverändert ausgeworfen und können aus der Asche ausgesiebt und verkauft werden.

Das System bewirkt durch die Verschwelung die Rückgewinnung der Energie aus den Reststoffen. Die Energie wird über die Rauchgase in Dampf umgesetzt. Der Dampf treibt eine Turbine oder den DRM (Dampf-Rotor-Motor) an. Mit dem Generator wird am Ende eine elektrische Leistung (Strom) von 2,5 MW erzeugt.

Stromerzeugung

Die Verschwelungsanlage produziert fortlaufend geruchslose, heiße Abgase mit ca. 650 °C. Diese werden in einen neuartigen Dampfkessel geleitet und mit ca. 5-10 bar in einem geschlossenen Systems Bleiwenz „DRM 2500“ in kinetische Energie umgewandelt. Der austretende Dampf wird mit einem Kondensator rückkondensiert und über eine Kolbenpumpe in den Kessel eingedrückt.
Anschließend wir die Bewegungsenergie (Rotation) mit einen Generator (z.B. von der Firma ABB) in elektrische Energie umgewandelt.
Beide Systeme zeichnen sich durch sehr hohe Wirkungsgrade (bis zu 85%), ausgezeichnete Zuverlässigkeit und sehr geringen Wartungsaufwand aus.
 

 

Eine typische MERA Anlage wird in

 der Nähe des anfallenden Mülls

 aufgestellt - in einer "normalen"

 Industriehalle

 

 

Eine Komplettlösung für den

Kunden besteht aus 4 Komponenten

 

Der Aufbau einer kompletten

MERA Anlage ist klar gegliedert

 

Viele Argumente sprechen für

den Einsatz von MERA Anlagen

 

 

Oft gestellte Fragen:

 

F1: Wie lange braucht BLEIWENZ um eine Anlage herzustellen und zu montieren?

A1: 8 bis 10 Monate für eine Single- und 10 bis 12 Monate für eine Twin-Anlage.

F2: Wer ist für die Schulung des Personals zuständig?

A2:

Das Bedienungs-Personal wird 4 Wochen geschult. Die Schulung findet direkt beim Kunden, parallel zur Inbetriebnahme statt.

Für spezielle Ausbildungen, die nicht direkt mit dem Betrieb der Anlage im Zusammenhang stehen, kann unser Bleiwenz-Schulungs-Zentrum (BSZ) gebucht werden.

 

F3: Brauchen wir Unterstützung von fremden Ingenieuren für den Betrieb der Anlage?

A3: Nein, die Anlage kann durch das eigene, von BLEIWENZ geschulte Personal betrieben werden.

F4: Wie laut ist die Anlage?

A4: Ob Single oder Twin, die Geräuschpegel sind unter 70 dB (A), innerhalb des Produktionsgebäudes.

F5: Hat die Anlage Filter?

A5: Ja, sie besitzt 2 Filter. 1 Feinstaub-Filter und 1 HCI-Filter.

F6: Ist die Anlage umweltfreundlich?

A6: Ja, sehr. Alle Werte liegen ca. 50% unter den von der EU vorgeschriebenen Werten (17. BImSchV)

F7: Kann man Metall oder Glas verbrennen?

A7: Nein, die Metalle und das Glas werden vorher heraussortiert und verwertet.

F8: Ist die Asche schadstoffarm?

A8:

Ja, durch den speziellen Prozess bleibt nur eine hochwertige und schadstofffreie Asche übrig.
Dies trifft nicht zu, wenn der Input schon mit Schadstoffen kontaminiert ist, die durch eine thermische Behandlung bis 500°C nicht beseitigt werden können. D.h. durch unser Verfahren werden keine zusätzlichen Schadstoffe erzeugt.

 

F9: Wie ist die Lebensdauer der Anlage?

A9: Die Lebensdauer der Anlage beträgt min. 25 Jahre bei vorschriftsmäßiger Wartung auch länger.

F10: Unser Müll ist feucht, kann die Anlage in dennoch verarbeiten?

A10: Ja, die Anlage ist so ausgelegt dass sie feuchten Müll problemlos verarbeiten kann.

F11: Ist das eine technisch ausgereifte Anlage?

A11: Ja, die ersten Prototypen wurden 1994 entwickelt und sind bis heute zu einer ausgereiften Produktionsanlage herangewachsen.

 

BLEIWENZ

MERA Anlagebeschreibung

Für die Verbrennung des kommunalen Mülls ist eine Vielzahl von Verbrennungsanlagen bekannt, die einen oder mehr oder weniger aufwendigen Aufbau besitzen. Den Verbrennungs-Ofenanlagen sind Reinigungsanlagen nachgeschaltet, mit denen das Rauchgas entstaubt und entgiftet wird. Derartige Reinigungsanlagen weisen jedoch einen komplizierten Aufbau auf und besitzen große Abmessungen, die unter Umständen, die des Verbrennungsofens um ein Mehrfaches übersteigen. Außerdem sind sie in der Regel teuer in der Anschaffung und im Unterhalt.

Die Reststoffverschwelungsanlage, insbesondere zur Wärmebehandlung von Müll, Wie Müllverschwelung oder dergleichen, besteht aus einem Ofengehäuse mit Öl- od. Gasbrenner, in dem eine Brennkammer und eine Schwelkammer mit einem Durchlaufplattenband aus hochhitzebeständigem Stahl eingebaut ist. Darin findet die Verbrennung des Mülls statt.

Es ist bekannt, dass das stetig wachsende Müllaufkommen infolge der drastischen Verknappung des Deponieraumes, immer größere Probleme mit sich bringt. Obwohl bereits 40% des kommunalen Mülls in Deutschland verbrannt werden, müssen weitere Anstrengungen unternommen werden um die Entsorgungskapazität zu erhöhen.

Ziel ist einerseits den erforderlichen Deponieraum zu verringern, anderseits den Müll gewinnbringend zu nutzen, z.B. zur Wärme- und Energierückgewinnung.

Um die sauren Bestandteile (Gase) wie z. B. HCI im Abgas zu eliminieren, ist eine einfache aber wirkungsvolle Methode, trockene Reinigung mittels Branntkalk im Abgasstrom, sowie für Feinstaub, zwischengebaut. Der Kalk muss dann entsprechend dem „Sättigungsgrad“ ausgetauscht werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ofen zur Wärmebehandlung von Müll bereitzustellen, dessen Abgase und Restasche weniger mit Schadstoffen belastet sind.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine an die Brennkammer angrenzende Schwelkammer, räumlich getrennt, im Ofengehäuse eingebaut ist. Die durch Erhitzen des Mülls im Durchlaufverfahren entstehender Schwelgase, mit zum Teil hohem Heizwert, werden von der Schwelkammer abgesaugt und gleichzeitig wieder in die Turbo-Brennkammer eingedrückt, in der es dann durch eine 4-5 Sekunden Haltezeit zur vollkommenen Verbrennung und Entgiftung kommt. Der Reststoff (Müll) wird nicht direkt mit der Brennerflamme beaufschlagt, sondern indirekt. Durch Abstrahlwärme erfolgt die „Selbstentzündung“.

Zur Sicherheit, dass tatsächlich die Zündung der Charge erfolgt, ist ein Klein-Propan­Zünder installiert, der immer mit einer kleinen Flamme brennt.

Diese Bauart des Ofens hat den wesentlichen Vorteil, dass der Müll nicht verbrannt, sondern verschwelt wird. Hierdurch entstehen im Vergleich zur Verbrennung reinere Abgase.

Die Beheizung erfolgt durch einen automatisch geregelten Brenner, der in einer Brennkammer brennt. Von der aus einem Heizsystem horizontal über dem Plattenband erhitzt wird. Durch die Abhitze des Heizsystems wird der Müll, der dosiert auf das Plattenband gegeben wird, langsam im Durchlaufverfahren bis zur Selbstzündung erhitzt und kommt durch die geregelte Luftzugabe zum natürlichen Schwelbrand.

Die Brennerflamme in der Brennkammer wird durch ein Brennstoff-Luftgemisch automatisch so geregelt, dass immer eine Temperatur von ca. 800°-850° C herrscht.

Diese Maßnahme erlaubt eine einfache Verbrennung des Schwelgases bei minimaler Schadstoffbildung, bis 30% unter der EU-Norm. Durch das Verschwelen der Reststoffe (Müll) bleibt nur noch schadstoffarme Asche übrig.

Die Asche kommt am Ende des Plattenbandes zum Austritt und kann z. B. zur Beimengung in der verarbeitenden Betonindustrie zur Verwertung kommen.

Durch den im Reststoff (Abfall) vorhandenen Heizwert wird gleichzeitig die Temperaturkurve im Ofen aufrechterhalten, so dass die Zusatzenergie (Brenner) geregelt ab- und zugeschaltet wird.

Die Anlage ist elektronisch so geregelt, dass sie auf jeden Reststoff (Abfall) eingestellt werden kann, damit immer eine natürliche Verbrennung gewährleistet ist.

Eine natürliche Verbrennung kann nur stattfinden wenn:

1.      das Brenngut langsam auf Verbrennungstemperatur erhitzt wird.

2.      dem Brenngut immer ausreichend Luft (Sauerstoff) zugeführt wird, damit es auf natürliche Weise selbst verbrennen kann.

-         Dadurch entsteht keine feste Asche (keine Schlacke). Hier spricht man von toter Asche, sie kann im Beton- und Straßenbau nutzbare Verwendung finden.

-          Die Asche wird nach der Verbrennung durch ein Gebläse abgesaugt, damit die Metallteile, die bei der Verbrennung nicht überhitzt, also nicht zerstört werden, wieder zur Rückverwertung kommen können.

Beispiel / Vergleich: Zigarette

Die Asche einer Zigarette ist immer tot, weil die Glut oder das Abbrennen der Zigarette gezielt so viel Luft (Sauerstoff) aufnimmt, wie benötigt wird, damit eine vollkommene Verbrennung stattfinden kann.

Jedoch, die „Schwelgase“ der Zigarette werden nicht verbrannt (vernichtet), sie bleiben giftig und gehen in die Lunge des menschlichen Körpers und in die Atmosphäre, wo sie sich zersetzen und sich langsam abbauen.

Würden die Schwelgase der Zigarette durch die Nachverbrennung „System BLEIWENS“ geleitet, so wären diese total entgiftet.

Jeder Restabfall hat natürliche Bestandteile, die sich nur auf eine natürliche Weise wieder vollkommen abbauen (entgiften) lassen. Da im Restabfall alle möglichen Werkstoffe vorkommen können, wie z. B, auch kleine Metallteile, die trotz Vorgeschaltetem Metallsucher nicht geortet werden, ist ein metallurgiebewusstes Denken unbedingt erforderlich

Um Reststoffe mit Metallteilen schadstoffarm nach der Deutschen 17. BlmSchV verbrennen zu können, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Der Restmüll selbst darf nicht über 400°-500° C erhitzt werden, da bei höheren Temperaturen das Gefüge der verschiedenen Metallteilen, die im Restmüll garantiert enthalten sind, zerstört würde. Dadurch entstünden hochgradige Giftgase durch Oxydation, die sich vermischen und langzeitig nur schwer natürlich abbauen lassen würden.

  • Die verschiedenen Metallteile wie z. B. Kupfer, Stahl, Aluminiummüssen von der Asche aussortierbar sein, damit sie wieder der Rückverwertung zugeführt werden können.

  • Die bei der Verschwelung des Reststoffes (Müll) entstehender Schwelgase werden in der Nachverbrennungskammer mit ca. 800 Grad Celsius in einer Haltezeit von ca. 4-5 Sekunden nachverbrannt und entgiftet.

Die BLEIWENZ Typenreihe ERAD 250-1000F für gefährliche und flüssige Reststoffe. Sie ist eine Weiterentwicklung der Typenreihe ERAD 250-2000

Die thermische Technologie ist immer dieselbe, das Plattenband ist jedoch mit Tellern bestückt, so dass die Flüssigkeit portioniert gehalten wird und eine gezielte Ausgasung im Durchlauf des Ofens stattfinden kann.

Um eine sofortige Zündung der Flüssigkeit beim Eingang zum Ofen sicher zu stellen, ist ein Propananzündbrenner installiert, der fortlaufend mit kleiner Flamme brennt. Somit kann keine Verpuffung stattfinden.

Durch eine Dosieranlage wird die Flüssigkeit außerhalb des Ofens auf das Tellerband in die Teller eindosiert. Sofort nach dem Tellereintritt in den Ofen wird die Flüssigkeit zwangsweise gezündet.

 

 

Giftgase wie z. B. Dioxine / Furane entstehen nur durch unsachgemäße Verbrennung wie zu schnelles erhitzen und Überhitzen (Schockwirkung) = keine natürliche Verbrennung.

Vorteil System BLEIWENZ-Anlage:

- Reststoffentsorgung an Ort und Stelle

- Minimale Energiezufuhr, Gas oder Öl

- Einfache Bauweise

- Optimale Energieausnutzung

- Totale umweltfreundliche Verbrennung

- Komplette Anlieferung, nach kurzer Zeit Inbetriebnahme

- sehr Wartungsfreundlich

- sehr geräuscharm – unter 70 dB (A)

- durch kompakte Bauweise, keine Gebäudedurchbrüche nötig - kein spezielles Fundament erforderlich

- Anlage zur Wärme- u. Energierückgewinnung können nachgeschaltet werden.

- Die Ofenanlage kann für stationären od. mobilen Einsatz (Standortwechsel) gebaut werden.

 

Einsatzgebiete:

Die Anlagen können an Ort und Stelle, wo der Reststoff (Müll) direkt anfällt zum Einsatz kommen.

Beispiele: Firmen, Flughäfen, Städte, Gemeinden, Supermärkte, Kaufhäuser, Hotels, Wohnsiedlungen, Recyclingbetriebe, Krankenhäuser, Kläranlagen etc.

- für giftige Erdoberflächen

- für explosive und giftige Flüssigstoffe - für Computer- und Elektroschrott

Die Abgaswärme kann energetisch genutzt werden:

1.   Sie kann am bestehenden Heizungsystem vorgeschaltet werden.

2.   Der Anlage können Wärmetauscher „Luft-Wasser“, „Luft-Luft“ sowie kältetechnische Anlagen nachgeschaltet werden.

3. Sie kann zur Stromerzeugung erweitert werden.

Somit ist eine volle energetische Verwertung und Nutzung der Anlage möglich.

Verfahrensbeschreibung

Nach Grundfließbild mit Stromgewinnung

 

Die einzelnen Betriebszustände

1.                                               Anfahren (Zeitdauer etwa 1,5 Stunden)

Bedienpersonal: 2 Personen

Die Anlage wird mit EL-Öl (alternativ Gas), das durch den Stützbrenner in der Verbrennungskammer verbrannt wird, auf die Betriebstemperatur in den einzelnen Reaktionszonen erwärmt. In diesem Betriebszustand laufen bereits beide Radialverdichter und führen somit die heißen Verbrennungsgase durch die Verbrennungskammer, die Wärmeübertragungskammer, Nachverbrennung und anschließende Abgasreinigung.

Der Kettenförderer wird ebenfalls zur gleichmäßigen Erwärmung in Bewegung versetzt. Die Verschlussklappe am Aufgabetrichter wird verschlossen gehalten und das Förderband steht still.

Sobald die Temperaturfühler das Erreichen der Betriebstemperaturen in den Reaktionszonen melden und der Asche-Rollcontainer betriebsbereit ist, wird nacheinander die Verschlussklappe am Aufgabetrichter geöffnet, das Förderband, die Walzenmühle und Materialzufuhr in Bewegung versetzt.

a.                                              Reaktionsbereich       der Verschwelungszonen              1-3         Erwärmung,

Verschwelung, Veraschung

In diesem Bereich entstehen die sehr gut brennbaren Schwelgase mit einem hohen Anteil an gesamt Kohlenstoff, infolge thermischer Zersetzung der organischen Materialien und durch den Bindungsaufbruch aliphatischer Bindungen und der Kohlenstoffverbindungen unter Sauerstoffmangel bei einer maximalen Temperatur von 400° C.

Der erste Reaktionsbereich erstreckt sich über die gesamte Länge der Förderstrecke im Reaktor und gliedert sich wie folgt:

1.   Zone

Vorwärmung 20°-400° C bis zur Selbstzündung, durch kontrollierten Wärmeübergang aus der Schwelgasverbrennung (Reaktionsbereich T2)

2.   Zone

Verschwelung 400°-450° C, d. h. Verbrennung unter Sauerstoffmangel. Hier entstehen die Schwelgase und werden nach oben über Radialverdichter abgesaugt und in die Turbo-Brennkammer weitergeleitet.

3. Zone

Veraschung 450°-300° C und vollständiger Ausbrand d er Ascherückstände.

b.                                              Reaktionsbereich der Verbrennung des Schwelgases, Turbo‑Nachverbrennungskammer

Die aus dem Reaktionsbereich der Verschwelung abgesaugter Schwelgase werden in der Turbo-Verbrennungszone bei 820°-860° C verbrannt und entgiftet. Thermoelemente sorgen hier für eine kontinuierliche Temperaturerfassung, die am Schaltpult zu einem angezeigt wird und zum anderen die Regelungseinheit für die Brennersteuerung informiert. Die Brennersteuerung ist so eingestelllt, dass die Mindesttemperatur von 800 Grad Celsius gewährleistet ist.

Der Zusatzbrenner  dient nur zur Temperaturregelung im Nachverbrennungsbereich.

c       .                                           Reaktionsbereich Wärmeübergangszone und Nachverbrennung

Die heißen Verbrennungsgase (max. 860° C) werden i n einem wendeförmigen Kanal zusammen mit heißen Abgasen des Stützbrenners im Gegenstrom um das Austrittsrohr geführt und anschließend in die Wärmeübertragungskammer geleitet.

Beim Austritt durch das Abgasaustrittsrohr wird der Abgasstrom nochmals auf 650° C erhitzt. Dieses Temperaturniveau gestattet e ine optimale energetische Nutzung der Abwärme. Der Abgasstrom wird sofort nach dem Austritt durch einen Feinstaub-Doppelfilter gereinigt. Die Umschaltung und Reinigung des Filters erfolgt automatisch zeitabhängig. Um aus den Abgasen saure Bestandteile wie z. B. HCL zu eliminieren, ist vor dem Eintritt in den Abgaskamin eine trockene Reinigung mittels Branntkalk (HCI-Filter) vorgeschaltet.

Diese Verfahrungsweise ist vom Aufbau (Investitionskosten) einfach. Die Bedienung ist relativ aufwendungsarm. Der Reinigungseffekt ist, so wie in diesem Fall, wenn die zu absorbierenden Bestandteile gekannt sind, sehr hoch. Der Kalk muss dann entsprechend dem „Sättigungsgrad“ ausgetauscht werden.

2.           Abfahren (Zeitdauer ca. 1,5 Std.)

Die Anlage wird stufenweise abgeschaltet. Nach dem die gesamte Einsatzstoff-Fracht den Kettenförderer verlassen hat. Um dies zu gewährleisten, wird das Aufgabeförderband abgeschaltet und anschließend die Verschlussklappe am Aufgabetrichter geschlossen. Bis die Einsatz-Fracht aus dem Kettenförderer durch den Reaktor geleitet ist, vergehen abhängig vom Drehzahlregler des Kettenförderers 20-35 Minuten. Nach dieser Zeit ist sicher, dass sich kein Material mehr im Reaktor befindet. Zusätzliche Kontrolle durch ein Schauglas am Ende des Reaktors.

3.           Stillstand

Der Stillstand kann sich sowohl auf einzelne Aggregate, als auch auf die gesamte Anlage erstrecken, da die Absicherung der einzelnen Aggregate getrennt gehalten wird.

a.   Stillstand einzelner Radialverdichter

b.   Stillstand des Kettenförderers

c.    Stillstand des Aufgabeförderbandes

d.   Stillstand des Stützbrenners

4.         Not-Aus

Der Not-Aus kann von mehreren, für die Betriebs- und Arbeitssicherheit relevanten Stellen aus betätigt werden.

a.   Aufgabenbereich (Förderband, Trichter, Öffnungsklappe)

b.   Stützbrenner (Asche-Rollcontainer, Schauglas)

c. Schaltpult, bei Überlast des Kettenförderers (Störstoffe verstopfen den Aufgabebereich)

5.                                     Reinigung

Die Reinigung der Anlage beschränkt sich auf das Austauschen des Asche­Rollcontainers und das Entfernen von Verklebungen im Aufgabenbereich.

6.      Revision

Bei der Revision der Anlage ist auf Abnutzungserscheinungen des Platten­Bandförderers zu achten, die Brenner-Mischdüse zu überprüfen, die Funktion der Temperaturfühler zu kontrollieren, sowie die Luftführungskanäle auf Dichtheit zu prüfen. Die Revision wird im Versuchsstadium in 14-tägigen Intervallen durchgeführt.

7.      Reparatur

Reparaturarbeiten werden nur im Stillstand und nach Abkühlung der Anlagenteile durchgeführt.

8.                                       Betriebsstörungen

Um bei Betriebsstörungen einen Totalausfall zu vermeiden sind die einzelnen Aggregate separat abgesichert.

Beschreibung Stromerzeugung

Die Verschwelungsanlage produziert fortlaufend geruchlose heiße Abgase bei ca. 650° C. Diese Abgase werden in einen neuartigen Dam pfkessel mit besserer und schnellerer Wärmeausnutzung geleitet.

Der im Kessel entstehende Dampf wird mit ca. 5-10 bar in einen neu entwickelten Dampfrotormotor geleitet. Durch den Dampfdruck wird der Rotor im Motorgehäuse zum rotieren gebracht und so zu einer mechanischen Energie umgewandelt.

Mit dieser mechanischen Energie (Rotation) wird ein Generator angetrieben, der Storm erzeugt.

Der austretende Abdampf vom Rotormotor wird durch einen Kondensator wieder zu Wasser rückkondensiert. Das Wasser wird gleichzeitig wieder zur Dampferzeugung durch eine Kolbenpumpe in den Dampfkessel gedrückt.

Nur durch diese erneuerte durchdachte Technologie ist es möglich, den Kreislauf ohne Energieverluste zu schließen.

Durch diese erneuerte Technologie ist es möglich, den horrend hohen Dampfverbrauch auf ca. 1/100 l es bisherigen Verbrauchs für Dampfturbinen zu senken und den Wirkungsgrad zu erhöhen.

Durch den geringeren Dampfverbrauch ist es dann möglich den Dampf wieder durch Rückkondensierung zu Wasser umzuwandeln und führt dadurch zur erheblichen Einsparung von Wasser.

Vorteile der Neuentwicklung

- Die Dampfkessel können kleiner ausgelegt werden.

- Der Kreislauf Wasser-Dampf-Wasser wird einfacher und billiger.

 - Wirkungsgrad des Dampfrotors ca. 85% im Gegensatz, zu einer Dampfturbine mit nur 30-40%.

- Kostengünstige Bauweise.

- Diese Stromversorgung kann jederzeit mit Solarenergie, sowie Windenergie Schritt halten. (Keine Umweltprobleme)

- Dieser erneuerten, kostengünstigen Technologie gehört die Zukunft.

Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung und Fertigung von thermischen, energetischen, erneuerbaren Anlagen und Technologien.

Beiblatt zur MERA –Anlage

Was kann die MERA-Anlage noch?

Die MERA-Anlage kann alles verschwelen, was brennbar ist. Vorraussetzung ist, es muss eine Zerkleinerung des Gutes auf Korngröße von ca. 25-30 mm oder in flüssiger Form sein, bevor es in die Ofenanlage geht.

Die MERA-Anlage kann Pestizide in flüssiger und Pulverform vollkommen vernichten. Die flüssigen Pestizide werden in den Ofen zum Brenngut dosiert und dazu gegeben. Dort kommt es sehr schnell zur Verdampfung. Der Dampf geht dann dosiert durch die im Ofen installierte Drall-Brennkammer. Nach einer Durchlaufzeit von ca. 4-5 Sekunden bei 850° Celsius sind die Pestizide vollkommen vernichtet.

Pestizide in Pulverform werden ganz normal dem Input zugegeben und ebenfalls vollkommen vernichtet.

Die Anlage kann giftige Stoffe, pharmazeutische Produkte, ölhaltige Stoffe, Altöl usw. sowie Erdölkontaminierte Erde oder brennbare Erdölverschmutzte Teile vollkommen entölen und vernichten. Die ausgeschiedene Erde kann der  Umwelt sofort wieder zugeführt werden.

 

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